Alma

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Marisol
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Ungelesener Beitrag 4. Januar 2019, 21:54

Wie findet ihr eigentlich Alma?

Vor ein paar Jahren gefiel mir der Name überhaupt nicht, aber mittlerweile mag ich ihn sehr gerne. Kennt ihr eine Alma?
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Skadi
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Ungelesener Beitrag 4. Januar 2019, 23:45

Ich mag Alma sehr gerne. Habe eine kleine Alma im Waldorfkindergarten getroffen, als wie den besichtigt haben.

Ich habe jetzt aber von vielen gehört, dass sie Alma mit der Alm oder mit Kühen verbinden.
Persönlich dachte ich eher an die Alma Mater.

Heißt nicht auch bei der Familie aus Lönneberga jemand so? Da bin ich mir nicht sicher.

Ich denke, vergeben werden wir den Namen nie. Aber ich mag ihn trotz allem gern
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Sabostef
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 00:13

Mir geht es da wie dir, Marisol.
Vor ein paar Jahren mochte ich diesen Namen gar nicht; heute könnte ich mir sogar vorstellen, eine Tochter so zu nennen (nur nicht in Kombi mit dem Nachnamen meines Schatzes).

Alma hat einen schönen Klang, ein tolles Schriftbild und ist einfach in der Schreibweise. Er passt auch gut in die heutige Namensmode (kurz, weich, "alt"), ist aber (noch) nicht zu häufig. Dadurch könnte er auch eine Alternative für Amalia-Liebhaber sein.

Meine Assoziationen sind Almhütte, Kühe und Universität (Alma Mater), aber das sind ja keine schlimmen Bilder im Kopf.

Also Daumen hoch für Alma 👍!

Lg, Steffi
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Elaine
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 04:48

Ich kenne keine Alma
Meine Assoziation ist auch Almhütte und Kühe, ich finde das aber nicht positiv, sondern bäuerlich, trampelig.
Ich mag den Namen nicht.
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clarelia
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 11:57

Alma ist mir schon sehr lange durch die Mutter von Michel aus Lönneberga geläufig. Persönlich kenne ich keine Alma, aber ich kenne zwei Elternpaare (bzw. kennen tue ich nur jeweils ein Elternteil) mit einer Tochter Alma. Mein Fall ist Alma nicht so sehr, weil ich auch die Assoziation mit Alm usw. habe, aber ich finde Alma besser als einige andere (vermeintlich) alte Namen. Was ich bei Alma auch mag, ist, dass sie recht international wirkt, oder zumindest kann ich mir Alma in diversen europäischen Sprachen gut vorstellen. Von mir aus darf Alma gerne noch ein paar Plätze in der Hitliste nach oben klettern.
Zuletzt geändert von clarelia am 5. Januar 2019, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Marisol
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 13:48

Dann gibt es ja doch ein paar kleine Almas.

Alma bedeutet auf Spanisch ja auch Seele. Das ist mir fast zu kitschig, aber es gibt auch noch die hebräische Herleitung "junge Frau".

Ich kann verstehen, wenn man den Namen etwas bäuerlich findet, allerdings boomen doch gerade Namen mit diesem Charme (Emma, Oskar usw.), weshalb ich Alma für sehr sozialverträglich halte.

@Sabostef: Gerade zu dem superhäufigen Nachnamen finde ich Alma gut. Die Silbendoppelung stört mich nicht, da sie nur geschrieben ist, aber nicht klanglich, durch den Doppellaut.
Mein Nachname klingt auch nicht besonders edel, da finde ich gerade bodenständige, aber seltene Namen wie Alma gut, um weder bei Lieschen Müller, noch bei Hailey-Evangeline Häberle zu landen.
Elaine
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 13:52

Emma, Oskar usw.... (andere alte Namen, vermutlich?) gefallen mir nicht alle gleich gut, aber ich finde keinen von denen bäuerlich. Bäuerlich wäre für mich evtl. noch Grete. Andere fallen mir gerade gar nicht ein.
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Marisol
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 13:56

Elaine hat geschrieben:
5. Januar 2019, 13:52
Emma, Oskar usw.... (andere alte Namen, vermutlich?) gefallen mir nicht alle gleich gut, aber ich finde keinen von denen bäuerlich. Bäuerlich wäre für mich evtl. noch Grete. Andere fallen mir gerade gar nicht ein.
Durch den Tante-Emma Laden und Oskar als Knechtnamen haben die für mich aber schon eine entsprechende Prägung, die natürlich in den letzten Jahren fast komplett von süßen Kleinkindern überlagert wurde.

Grete find ich auch ganz gut, oder Gerda, Berta, Herta, Minna, auch wenn ich die alle nicht vergeben würde. Das war aber auch nicht immer so, insofern kann ich dein Geschmacksurteil schon nachvollziehen.
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clarelia
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 14:18

Vielleicht meinte Sabostef auch, dass Alma gerade wegen der Universitäts-Assoziation nicht zu ihrem Nachnamen passt.
Bei Alma wäre es aus meiner Sicht vor allem der Klang, der an Alm usw. erinnert. Stilistisch steht Alma für mich eher in einer Reihe mit Elsa, Ella, Dora oder Thea - Namen, die es vor 100 Jahren schon gab, die aber nicht total häufig waren, nicht urdeutsch und nicht besonders religiös wirken - die es vielleicht sogar eher in der Stadt gab als auf dem Land, wo z.T. noch in der Nachkriegszeit die Kinder immer wieder die gleichen, über viele Generationen vererbten Namen der Paten wie Anna, Maria, Margaret(h)a/e bekommen haben (gut, das ist jetzt eher spekulativ).
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Sabostef
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Ungelesener Beitrag 5. Januar 2019, 17:59

Nein, clarelia, mich stört es schon, dass bis auf das l alle Buchstaben im ebenfalls zweisilbigen Nachnamen meines Schatzes auftreten und dieser mit Mai- beginnt. Das Aufeinandertreffen der beiden Silben -ma Mai- beißt sich in meinen Ohren total, sonst stünde auch Selma viel höher auf meiner Liste für potentielle Töchter (Selma mag ich sogar noch lieber als Alma). Aber da mein Schatz weder Selma noch Alma mag, fallen die ohnehin leider weg.

Da Schatz und ich beide Akademiker sind und uns an der Uni kennen- und liebengelernt haben, würde mich die Assoziation zur Alma Mater gar nicht stören, ganz im Gegenteil.

Lg, Steffi
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