Welchen Nachnamen nach Heirat?

Allgemeines zu (Vor)Namen.
Elaine
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Elaine » 6. Dezember 2017, 06:45

Ich vermisse den Beitrag auch...?

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Fräulein Mimi
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Fräulein Mimi » 6. Dezember 2017, 13:53

Welchen Beitrag?

Es wurde nichts gelöscht, das könnte ich eigentlich sehen. smiley_26 :oops:

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Lilien
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Lilien » 6. Dezember 2017, 18:15

Fräulein Mimi hat geschrieben:Welchen Beitrag?

Es wurde nichts gelöscht, das könnte ich eigentlich sehen. smiley_26 :oops:
Doch ich habe meinen gelöscht. Allerdings nach wenigen Sekunden.
Liebe ist die Abwesenheit von Urteil Dalai Lama
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Fräulein Mimi
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Fräulein Mimi » 6. Dezember 2017, 19:34

Ah, das kann sein, die werden dann tatsächlich ins nirvana befördert.
Danke für die Aufklärung!

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Marisol
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Marisol » 7. Dezember 2017, 17:19

Elaine hat geschrieben:„Aus beruflichen Gründen“ finde ich ziemlich vorgeschoben. Bei den Frauen, die ihren Namen ändern, hat das beruflich auch keine Auswirkungen. Warum sollte es bei Männern so sein? Aktuelles Beispiel: Die Unternehmerin und Politikerin Lencke Wischhusen, die jetzt Steiner heißt... wenn das bei einer Unternehmerin und Politikerin geht, wird es auch bei deinem Freund funktionieren.
Ich denke, da spielt eher das männliche Ego rein, was die Kollegen wohl denken, wenn man da so aus der Reihe tanzt gegenüber den Traditionen ;)
Das kann ich in Kunst, Journalismus oder Wissenschaft schon verstehen. Die eigenen Publikationen oder Werke sind dann nicht mehr ohne weiteres zuzuordnen. Man hat eine Website auf den Namen, Visitenkarten etc...
Mein Onkel und meine Tante sind z.B. beide Wissenschaftler und haben erst mit Mitte 40 geheiratet, hatten zu dem Zeitpunkt also schon recht viel publiziert. Beide wären prinzipiell bereit gewesen, den Namen des anderen anzunehmen, am Ende haben sie sich aber dafür entschieden, dass mein Onkel einen Doppelnamen annimmt, in dem sein eigener Name, der in Bibliographien usw. gelistet wird, vorne steht.

Mein Nachname ist ein deutsches Wort, klingt recht hart und ein bisschen lustig. Früher habe ich meinen Nachnamen richtig gehasst und habe ihn als sehr ländlich und plump empfunden, da der Name nur in unserer Region häufig ist. Als ich in eine andere Ecke Deutschlands gezogen bin, war der Namen aber ein unbeschriebenes Blatt und ich habe immer mehr die Vorzüge erkannt. Ich muss ihn nicht buchstabieren (höchsten dazu sagen, dass es wie das Wort geschrieben wird), auf Englisch/Spanisch/Russisch klingt er akzeptabel, er ist einprägsam und lässt sich zusammen mit meinem Erst- und Zweitnamen im Blocksatz setzen :D
Wenn mein zukünftiger Partner einen sehr schönen Nachnamen hat, würde ich meinen Nachnamen auch abgeben, falls sich mein Bekanntheitsgrad im Rahmen hält :D

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Lilien
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Lilien » 7. Dezember 2017, 18:26

Marisol hat geschrieben:
Elaine hat geschrieben:„Aus beruflichen Gründen“ finde ich ziemlich vorgeschoben. Bei den Frauen, die ihren Namen ändern, hat das beruflich auch keine Auswirkungen. Warum sollte es bei Männern so sein? Aktuelles Beispiel: Die Unternehmerin und Politikerin Lencke Wischhusen, die jetzt Steiner heißt... wenn das bei einer Unternehmerin und Politikerin geht, wird es auch bei deinem Freund funktionieren.
Ich denke, da spielt eher das männliche Ego rein, was die Kollegen wohl denken, wenn man da so aus der Reihe tanzt gegenüber den Traditionen ;)
Das kann ich in Kunst, Journalismus oder Wissenschaft schon verstehen. Die eigenen Publikationen oder Werke sind dann nicht mehr ohne weiteres zuzuordnen. Man hat eine Website auf den Namen, Visitenkarten etc...
Mein Onkel und meine Tante sind z.B. beide Wissenschaftler und haben erst mit Mitte 40 geheiratet, hatten zu dem Zeitpunkt also schon recht viel publiziert. Beide wären prinzipiell bereit gewesen, den Namen des anderen anzunehmen, am Ende haben sie sich aber dafür entschieden, dass mein Onkel einen Doppelnamen annimmt, in dem sein eigener Name, der in Bibliographien usw. gelistet wird, vorne steht.
Genau Marisol, es geht um Wissenschaftliche Puplikationen, die danach nicht mehr zuordnenbar sind. Und in dem Bereich kenne ich auch keine Frau, die ambitioniert ist und ihren Namen abgegeben hat. Höchstens den Namen des Mannes als Doppelname angenommen. Und da wir beruflich auf seine Karriere setzen, muss das natürlich bei der Namenswahl schon bedacht werden.
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Wandarine » 7. Dezember 2017, 18:28

Marisol hat geschrieben: lässt sich zusammen mit meinem Erst- und Zweitnamen im Blocksatz setzen :D
Den verstehe ich nicht.
Heißt das, alle drei haben gleich viele Buchstaben? Oder kommt jeder Buchstabe nur einmal vor? Ne, das kann es nicht sein...
Steh' ich aufm Schlauch? smiley_26

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Marisol
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Welchen Nachnamen nach Heirat?

Beitrag von Marisol » 8. Dezember 2017, 10:59

Wandarine hat geschrieben:
Marisol hat geschrieben: lässt sich zusammen mit meinem Erst- und Zweitnamen im Blocksatz setzen :D
Den verstehe ich nicht.
Heißt das, alle drei haben gleich viele Buchstaben? Oder kommt jeder Buchstabe nur einmal vor? Ne, das kann es nicht sein...
Steh' ich aufm Schlauch? smiley_26
Alle drei haben fast gleich viele Buchstaben, der Nachname einen mehr, aber dafür zwei schmale Buchstaben. D.h. sie sind optisch ziemlich gleich lang und man muss nicht einen der Namen hässlich sperren (also die Abstände zwischen den Buchstaben vergrößern), damit die Namen untereinander gleich lang sind.

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