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Edward

trine
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Edward

Beitrag von trine » 19. Mai 2017, 10:05

...ohne englischsprachigen Hintergrund.

Kann man das machen?
Ich meine, natürlich kann man, aber kommt das komisch rüber, ist das albern oder "kevinistisch" (ja, ich finde den Ausdruck auch doof)?

Hier in SE sind solche Namen meinem Eindruck nach überhaupt nicht negativ belastet, William (den ich in die gleiche Kategorie stecken würde) ist sogar sehr häufig. Aber in DE? Wie wären ein kleiner Edward und seine Eltern für euch assoziiert?

Er kommt nicht wirklich infrage, ich hatte nur eine Diskussion mit meinem Mann und mich würde eure Meinung interessieren :D

Ranjana
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Edward

Beitrag von Ranjana » 19. Mai 2017, 11:17

Für mich mit GB-Hintergrund völlig vergebbar! ;) (Aber indische Namen gehen bei mir auch, steckt ebenso in mir drin).

Ich kenne Brüder, die deutscher nicht sein könnten (und auch die Eltern), die William und Lewis heißen. Lewis muss oft die englische Schreibweise erklären, aber sonst gar kein Problem.
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Nicolas Jovin | Damian Beat | Gregor ? | Philipp ?
Anthea Solveig | Helena Jördis | Theresa ? | ?

Liv
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Edward

Beitrag von Liv » 19. Mai 2017, 11:55

Ich glaube, da würde man in D vermuten, dass die Eltern Twilight-Fans sind. ;)
Ja, englische Namen kommen in D schnell in die Kevin-Ecke. Komischerweise wäre Edvard ok, skandinavisch halt, aber das ist ja in Mode.
Eduard lese ich moment häufiger! Vielleicht sind das alles Eltern, die Edward dann doch zu englisch finden und ausweichen? :D

Elaine
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Edward

Beitrag von Elaine » 19. Mai 2017, 13:46

Liv hat geschrieben: Eduard lese ich moment häufiger! Vielleicht sind das alles Eltern, die Edward dann doch zu englisch finden und ausweichen? :D
Hm, Eduard-Eltern könnten auch einen russlanddeutschen Hintergrund haben...

Ich denke, bei Edward mischt sich das vergebende "Publikum" aus Twilight-Fans, seltene-Alternativen-zu-Kevin-und-Steven-Sucher und denen, die solche klassischen englischen Namen gediegener finden als die "modischen" von Justin bis Kimberly.

Stimmt, William ist irgendwie angesagt, George dagegen höre ich gar nicht smiley_4

Liv
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Edward

Beitrag von Liv » 19. Mai 2017, 14:04

Elaine hat geschrieben: Hm, Eduard-Eltern könnten auch einen russlanddeutschen Hintergrund haben...
Ich glaube, das war mal so. Die russlanddeutschen Eduards sind meiner Erfahrung nach alle erwachsen, die vergeben inzwischen auch eher andere Namen. Nee, ich glaube, Eduard passt einfach auch in das alte-Namen-sind-cool-Schema. smiley_4

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Maia
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Edward

Beitrag von Maia » 20. Mai 2017, 14:18

Bei einem Edward hätte ich auch als erstes Twilightfans vermutet. Und das obwohl ich die nur zwei Filme gesehen und die Bücher nicht gelesen habe. Ich glaube, das ist aber vielleicht auch ein bisschen altersabhängig. Ich bin damals, als die Filme rauskamen eben total in die Zielgruppe gefallen und alle meine Freundinnen haben das total gehypt. Bei älteren Leuten ist das wahrscheinlich anders.
Aus dem Grund ordne ich Edwad nicht in die Kategorie "klassische englische Namen", sondern eher in die "wir vergeben einen Namen aus unserem Lieblingsfilm" ein und keinen englischsprachigen Hintergrund erwarten. Möglich ist es auf jeden Fall, ihn zu vergeben und die Twilightassoziation ist vermutlich auch nicht zu präsent. Der Hype ist ja schon länger vorbei.

Bei Eduard dagegen hätte ich auch eher Russlanddeutsche vermutet, ich kenne den Namen auch an einem, der so ca. 15 ist.

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Edward

Beitrag von Lilien » 20. Mai 2017, 15:45

Liv hat geschrieben:
Elaine hat geschrieben: Hm, Eduard-Eltern könnten auch einen russlanddeutschen Hintergrund haben...
Ich glaube, das war mal so. Die russlanddeutschen Eduards sind meiner Erfahrung nach alle erwachsen, die vergeben inzwischen auch eher andere Namen. Nee, ich glaube, Eduard passt einfach auch in das alte-Namen-sind-cool-Schema. smiley_4
Bei heutigen Babys würde ich bei Eduard nicht an russlanddeutsche denken. Denn im normalfall wurden die nicht als Eduard geboren, sondern der Vorname wurde bei der einwanderung eingedeutscht, um die integration zu verbessern. Desshalb haben viele Russlanddeutsche alte deutsche Namen. Heutzutage ist das nicht mehr üblich.
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Elaine
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Edward

Beitrag von Elaine » 20. Mai 2017, 16:12

Mag sein, dass ihr Recht habt mit Eduard. So viele russlanddeutsche Kinder kenne ich nicht, dafür wohne ich hier im "falschen" Stadtteil. Nur vier (hier geborene), die Arthur und Alexander, Veronika und Valeria heißen.

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Beitrag von Liv » 20. Mai 2017, 18:16

Elaine hat geschrieben:Mag sein, dass ihr Recht habt mit Eduard. So viele russlanddeutsche Kinder kenne ich nicht, dafür wohne ich hier im "falschen" Stadtteil. Nur vier (hier geborene), die Arthur und Alexander, Veronika und Valeria heißen.
Arthur ist aber auch so ein Klassiker unter Russlanddeutschen, glaube ich! Hab auch schon mehrfach gehört.
Kann aber natürlich schon durchaus sein, dass die kleinen Eduards auch von Russlanddeutschen sind, ich dachte nur, dass ich den Namen dafür schon zu oft gelesen hab in letzter Zeit. Ist ja immer schwer zu sagen, wenn man es nur liest. smiley_4

Liv
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Beitrag von Liv » 20. Mai 2017, 18:19

Lilien hat geschrieben:
Liv hat geschrieben:
Elaine hat geschrieben: Hm, Eduard-Eltern könnten auch einen russlanddeutschen Hintergrund haben...
Ich glaube, das war mal so. Die russlanddeutschen Eduards sind meiner Erfahrung nach alle erwachsen, die vergeben inzwischen auch eher andere Namen. Nee, ich glaube, Eduard passt einfach auch in das alte-Namen-sind-cool-Schema. smiley_4
Bei heutigen Babys würde ich bei Eduard nicht an russlanddeutsche denken. Denn im normalfall wurden die nicht als Eduard geboren, sondern der Vorname wurde bei der einwanderung eingedeutscht, um die integration zu verbessern. Desshalb haben viele Russlanddeutsche alte deutsche Namen. Heutzutage ist das nicht mehr üblich.
Das glaube ich schon auch. Allerdings kenne ich auch einen inzwischen erwachsenen Eduard, der seinen Namen schon in Russland bekommen hat. Genauso einen Waldemar, eine Helene, einen Edmund usw. Aber ingesamt kenne ich mich da zu wenig aus, so viele kenne ich dann auch nicht.

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